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Zeitung "VRADYNI", Dienstag, 13. Oktober 1998
STELIOS UND VASSILIS
"Tango Passion"
Musik für zwei Flamenkogitarren mit Stelios Golgaris und Vassilis Mastorakis, die Kompositionen von Astor Piazzola, Remo Pignono, Radames Gnattali, Paulo Bellinati und Sergio Assad interpretieren.
Es handelt sich um zwei begabte Gitarristen, die mit ihrem Plattendebüt Beispiele ihrer Kunstfertigkeit anhand von Musik, die dem Mittelmeertemperament sehr nahe steht, aus dem Repertoire zeitgenössischer lateinamerikanischer Komponisten geben.



Zeitung "ATHENS NEWS", Samstag, 17. Oktober 1998
Neuer Wind in den Gitarrenklängen

Die neue Generation hält die klassischen Gitarrenklänge lebendig und daher werden die klassischen Kompositionen immer noch gehört. Diese Liebe ist es, die die neuen Komponisten dazu veranlassen, den Klang zu modernisieren, obwohl viele bei dem Worte "klassisch" etwas Langweiliges zu hören erwarten. Aber eins ist sicher: Das neue Album von Stelios und Vassilis ist alles andere als langweilig.

Die beiden haben ihre Talente vereinigt und stellen eine Sammlung von Werken der bekanntesten Komponisten vor. Und wirklich bedarf es einer großen Begabung, um die großen Künstler wie Astor Piazzola, den Brasilianer Sergio Assad (vom Assad-Duo), den Pianisten Remo Pignoni, Radames Gnattali und den bekannteren brasilianischen Gitarristen Paolo Bellinati anzupassen. Mit solchen Komponisten ist eine CD ein sicherer Erfolg, aber es gibt auch eine Fortsetzung.

Wenn man aufmerksam zuhört, dann merkt man, dass die beiden mit der "Tango Passion" einen eigenen Stil entwickeln. Das "Verano Porteno" von Piazzola ist an manchen Stellen eindringlicher, an anderen lyrischer mit Klängen von Jazz und Tango. Stelios und Vassilis spielen so natürlich und mit solcher Sicherheit, dass sie eine nostalgische Stimmung vermitteln.

In dem Stück "Huella" von Pignoni zeigen sie ihre Erfahrung. Ein allgemein melancholisches Werk wie "Huella" braucht Gefühl. In dem preisgekrönten "Jongo" von Bellinati spielen die Gitarristen mit den Ausdrucksmitteln, ohne aber den Sinn ihrer Arbeit zu verlieren.

Obwohl das ihre erste Plattenproduktion ist, haben sie auf die Feinheiten und den ursprünglichen Sinn geachtet. Sie haben es geschafft, ein "griechisches Flair" und gleichzeitig eine persönliche Note zu geben, ohne das Grundmotiv zu verlieren. Die davon ausströmende Energie richtet sich auch an diejenigen, denen es nie in den Sinn käme, sich ein Gitarrenkonzert anzuhören.

Die "Tango Passion" ist es wert, sowohl von Leuten, die ab und zu Musik hören, aber auch von solchen, die für diese Art von Musik schwärmen, gehört zu werden. Eine melodische Reise von Brasilien bis Argentinien. Das einzige, was Sie brauchen, ist, sich von den Gitarren dorthin entführen zu lassen...

Maria Paravantes




Zeitschrift "JAZZ & JAZZ", November 1998
STELIOS UND VASSILIS
Tango Passion
Sony Classical
Die Tradition (die allgemeine und die griechische) der Gitarrenduos führen die jungen Musiker Stelios Golgaris und Vassilis Mastorakis bestens weiter. Die "Tango Passion", ihr erster, natürlich gemeinsamer, Eintritt in die Schallplattenproduktion lässt nicht viel Raum für Worte.
Erstens, weil es lächerlich wäre, eine bedeutende Meinung über ihre Fingertechnik auszudrücken, wenn man nicht selbst Musiker einer bestimmten "Klasse" ist, und zweitens, weil der ästhetische Wert des Gegenstandes eine so große Menge Subjektivität enthält, dass schließlich jedes "Urteil" Schwächen aufweist, das von den jeweiligen Stimmungen der Zuhörer abhängt.
Der Verfasser, der die "Tango Passion" hörte, nachdem er seine laufenden Steuerangelegenheiten erledigt hatte, spürte, dass der Zauber des Tango seine Seele erfüllte und schickte Umsatzsteuern, Belege und alle anderen unnützen Papiere zum Teufel.

Fontas Trousas




Zeitschrift "ICHOS", November 1998
Stelios und Vassilis: Tango Passion – Werke für zwei Gitarren von Piazolla, Pignoni, Gnattali, Bellinati, Assad. Es spielen Stelios Golgaris und Vassilis Mastorakis.
Sony SK 60813,
1 Disc compact DDD

Griechenland hat keinen Mangel an guten Gitarristen. Zwei weitere, Stelios Golgaris und Vassilis Mastorakis, arbeiten hier bei ihrer ersten bedeutenden Plattenaufnahme zusammen. Sie interpretieren Werke lateinamerikanischer Komponisten – genau genommen argentinischer und brasilianischer -, die sie nicht nur gut spielen, sondern offensichtlich auch genießen.
Leidenschaft und Empfindsamkeit kommen ihnen entgegen und heben die Kompositionen hervor, und beide Musiker sind in ihrem Dialog absolut abgestimmt. Eine erfreuliche, erfrischende CD mit einem interessanten Repertoire, die Werke weniger bekannter Komponisten enthält.



Zeitschrift "MONOPOLI", November-Dezember 1998
STELIOS & VASSILIS
Tango Passion
Sony Music
Stelios Golgaris und Vassilis Mastorakis sind Vertreter der neueren Schule griechischer Gitarristen und spielen sehr temperamentvoll Werke lateinamerikanischer Komponisten.
Die CD beginnt mit dem ziemlich "staccato" gespielten Werk Verano Porteno des in Griechenland besonders beliebten Astor Piazzola, gefolgt von zwei weiteren seiner Kompositionen.
Ebenfalls sind Werke von Pignoni, Gnattali, Bellinati und Assad enthalten. Das neue Duo beeindruckt mit seinem ausgezeichneten Können und der zwischen ihnen bestehenden Übereinstimmung, auch muss die hervorragende Arbeit bei der Plattenaufnahme erwähnt werden.
Überlassen Sie sich dem zweiten Teil des CD-Titels, der tatsächlich überschäumend ist.



Zeitung "ADESMEFTOS TYPOS", Sonntag, 7. Februar 1999
STELIOS GOLGARIS UND VASSILIS MASTORAKIS ENTFÜHREN UNS MIT IHREN GITARREN NACH ARGENTINIEN
Im Rhythmus des Tango
"Tango Passion", eine CD, die begeisterte Kritiken sowohl in Griechenland als auch im Ausland hervorgerufen hat, eine CD, die durch die Liebe und Sorgfalt zweier Gitarristen, Stelios Golgaris und Vassilis Mastorakis, geschaffen wurde, ist heute im Club "Half Note", nachmittags um 6 Uhr, live zu hören.
Alle, die den Tango lieben, die von der Musik der volkstümlichen Tanzrhythmen des Südamerika des Jazz und der klassischen Musik gerührt werden, sollten die "Tango Passion" aus der Nähe kennen lernen.
Die beiden Gitarristen zeigen uns kein "verknöchertes" Museumsstück, sondern ein modernes, leidenschaftliches, rhythmisches Werk voller Klangfarben, das uns alle – sei es auch nur im Geist – in das ferne Argentinien reisen lässt.
Die heutige Vorstellung ist der Beginn einer Reihe von Konzerten, die das Gitarrenduo in Griechenland und im Ausland geben wird.
Stelios Golgaris und Vassilis Mastorakis werden an den Belgrader Festspielen im April, am Festival in Santo Tirso, Portugal im Juni und im November in Mexiko teilnehmen.



Zeitung "VRADYNI", Samstag, 27. Februar 1999
IM TANGORHYTHMUS
Argentinische Leidenschaft in Athen
Voll von Freunden der Musik und der klassischen Gitarre war der Jazzclub "Half Note" anlässlich einer anderen als gewöhnlichen Vorstellung einer CD durch Stelios Golgaris und Vassilis Mastorakis.
Live spielten sie sämtliche Melodien ihrer neuen CD "Tango Passion" von Sony Music und ernteten mit ihren Gitarren großen Applaus.
Unter ihnen war auch der berühmte Komponist Leo Brouwer, der sich für einige Tage in Griechenland aufhielt und nicht zögerte hinzugehen und das hervorragende Duo zu hören, das auch eine seiner eigenen Kompositionen spielte.
Zur "Tango Passion" sprachen der Leiter der Gesellschaft Dimitris Giarmenitis und der Produktionsleiter Stavros Arapidis.
An den lateinamerikanischen Rhythmen der beiden Solisten erfreuten sich ebenfalls Dionysios Tsaknis, Dimitris Bellos, Kostas Kotsiolis und auch viele jüngere Studenten und Schüler der beiden Musiker.



Zeitschrift "MOUSIKO METRO", April 1999
"TANGO PASSION" STELIOS & VASSILIS
MIT DER LEIDENSCHAFT DES TANGO
Die einheimische Plattenproduktion mit klassischem Repertoire, und sogar mit griechischen Musikern, könnte ein Science-fiction-Drehbuch sein... Daher war die Überraschung an diesem winterlichen Abend des Sonntags im Jazzclub Half Note doppelt groß, als Stelios Golgaris und Vassilis Mastorakis, beide klassische Gitarristen, live ihre erste CD mit dem Titel "Tango Passion" vorstellten. Ihr Können, ihre ausgezeichnete Improvisationsfähigkeit, ihr warmes Spiel sowie auch die zwischen ihnen bestehende Übereinstimmung (offensichtlich Produkt vieler Stunden Arbeit) kann jeder feststellen, der die "Tango Passion" hört.
Von den volkstümlichen argentinischen Melodien bis zu den späteren komplizierten Harmonien, die musikalische "Bandbreite" ist groß, und die beiden Gitarristen konnten mit ihrer Musikalität, dem Gefühl für Rhythmus und ihrer Sensibilität diese offensichtlich nicht nur einfach ausfüllen. Ihr Repertoire enthielt Werke von Astor Piazzola, Remo Pignono, Radames Gnattali, Paulo Bellinati, aber auch eine der bekanntesten Kompositionen von Leo Brouwer.
Ein erwartetes Repertoire (da südamerikanische Kompositionen …) und mit einem großen Grad an Schwierigkeit, wodurch sie ihr Mittelmeertemperament herausstellen konnten. Die beiden Gitarristen haben übrigens auch schon international Karriere gemacht.

G.K.


Zeitschrift "DIFONO", Januar 2000
Griechische Gitarristen beweisen (wieder)
ihr eindrucksvolles Vorhandensein.
Seine Liebe für die südamerikanische Musik vermittelte Kostas Kotsiolis auch allen seinen zahlreichen Schülern. Einer von ihnen, Stelios Golgaris, hat in der Praxis bewiesen, dass die Mühen des Lehrers nicht umsonst waren. In musikalischer Zusammenarbeit mit dem Gitarristen Vassilis Mastorakis – auch er kann eigentlich als Schüler von Kotsiolis bezeichnet werden, da er bei diesem seine Nachdiplomstudien gemacht hat – haben beide das Gitarrenduo "Stelios & Vassilis" geschaffen, das sich - fast ausschließlich – auf die Interpretation lateinamerikanischer Musik verlegt hat.
Auf ihrer ersten CD, Tango Passion bezeichnen sie sie, zeigen sie ihre Kenntnisse, Erfahrungen und Begabungen und bieten schön interpretierte - und gut aufgenommene – Beispiele von Werken mehr oder weniger bekannter südamerikanischer Komponisten. Folgendes sei angemerkt: das Fehlen der Namen der Bearbeiter der Werke, die nicht für Gitarre geschrieben wurden und die kurze Gesamtdauer. Sicher gilt "nicht auf die Menge, sondern auf die Qualität kommt es an", aber "Menge und Qualität" wäre noch besser. (CD von SONY CLASSICAL SK60813 [1998] T=42:02)